Freitag, 19. Januar 2018

[ #sachwissen ] Unterrichtsmaterialien: Gut sichtbar im Verkehr

Im Herbst und Winter legen Kinder den Weg zur Schule häufig im Dunkeln zurück. Ungünstige Witterungsverhältnisse wie Regen, Schnee oder Nebel kommen häufig noch erschwerend hinzu. 

Schlechte Sicht ist besonders für Kinder - als Fußgänger oder Radfahrer - gefährlich: Zum einen werden sie von Autofahrern schlecht wahrgenommen, zum anderen können sie selbst die Geschwindigkeit der Autos meist nicht richtig einschätzen.


Das hier vorliegende Unterrichtsmaterial der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) kann die Verkehrserziehung zuhause und in der Schule sinnvoll ergänzen. Den kompletten didaktisch-methodische Kommentar, Hintergrundinformationen für die Lehrkräfte, Lehrmaterialien und Arbeitsblätter und eine Menge zusätzlicher Materialien und Medien gibt es zum Herunterladen.

Kompetenzen, welche vermittelt werden (sollen):

Fachkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler
erkennen, dass ihre Sicherheit im Straßenverkehr auch abhängig von ihrer Kleidung ist
erkennen, dass das Tragen von dunkler Kleidung Gefahren im Straßenverkehr mit sich bringt und dass helle Kleidung das Unfallrisiko mindern kann
nehmen wahr, dass Reflektoren die Sichtbarkeit um ein Vielfaches verbessern
werden im Hinblick auf ihre eigene Kleidung und deren Sichtbarkeit im Dunkeln sensibilisiert
versuchen, sich in andere Verkehrsteilnehmer hinein zu versetzen

Sozialkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler
verhalten sich in der Gruppe kooperativ, hören einander zu, helfen sich gegenseitig und trainieren Gesprächsregeln
entwickeln ein Gefahrenbewusstsein

Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler
notieren Beobachtungen und können sie wiedergeben
schulen ihr Textverständnis

 [Schülerclub  #Dornbirn ]⇒ 

[ #sachwissen ] Unterrichtsidee: Medientagebuch


Medien prägen den Alltag. Information, Kommunikation und Unterhaltung sind ohne Mediennutzung kaum noch vorstellbar. 

Nicht nur technisches Wissen, sondern ein verantwortungsbewusster Umgang mit den Medien ist gefordert.
Vorarlberger-Bloghaus-Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!

 [Schülerclub  #Dornbirn ]⇒ 

Dienstag, 16. Januar 2018

[ #sachwissen ] Genuss-Schule für Volksschüler

Das Projekt "Genuss-Schule für Volksschüler" wurde von der Agrarmarkt Austria (AMA), dem Kuratorium zur Erhaltung des kulinarischen Erbes und dem Lebensministerium ins Leben gerufen, um Kindern den Zugang zu unverarbeiteten und regionalen Lebensmitteln zu erleichtern. Die Freude am Ausprobieren neuer Lebensmittel und die Lust auf eigene Geschmackserfahrungen soll bei Kindern geweckt werden. So können sie sich zu kleinen "Geschmacks- und Genussexperten" entwickeln.

Die pädagogisch fundierten Unterlagen wurden von ErnährungswissenschaftlerInnen, PädagogInnen und Kreativen entwickelt und sollen Werkzeuge sein, mit spielerischen Ansätzen und viel Raum zur Entfaltung eigener Ideen den Schülern Zusammenhänge der Ernährung zu vermitteln. Sie bieten Erklärung der Projektzielsetzungen, Infomaterial für Schüler zum Mitnachhausenehmen, konkrete Umsetzungsvorschläge sowie kopierfähige Arbeitsblätter und einen Foliensatz für den multimedialen Einsatz im Unterricht. Die Unterlagen dienen dazu ein Genussseminar in Zukunft auch eigenständig durchführen zu können. Endergebnis ist die gemeinsame Klassenarbeit.


Damit soll jedes Kind lernen können, sich mit der eigenen Ernährung auseinanderzusetzen. Wie man seinem Körper etwas Gutes tun kann, indem man bewusst mit den Lebensmitteln umgeht. Aufklärung ist unerlässlich, damit die Kinder außer der Nahrungsmittelwerbung im Fernsehen auch den Wert einer regionalen Ernährung mit seinen Traditionen und Bräuchen und seiner Geschmacksvielfalt kennenlernt.

Kinder sollen wieder lernen, wie die wertvollen Lebensmittel entstehen bzw. wachsen, sowie die Zubereitung von Grundprodukten praktizieren. Nur wer die Zusammenhänge zwischen Landwirtschaft, Mensch und Gesundheit kennt, weiß deren Wert zu schätzen. Nur wer differenziert schmecken kann und informiert ist, entscheidet sich bewusst für frische, regionale und saisonale Produkte. Kinder dürfen ihre Lust auf Abwechslung beim Essen nicht verlieren, ebenso wenig wie ihren Geschmackssinn.

Das langfristige Ziel ist die Entwicklung eines Verbraucherbewusstseins durch Verwendung natürlicher Lebensmittel, die Pflege der Herstellung der Erzeugnisse und die Erhaltung der Produktion und die damit verbundene Bewahrung der Natur und Kulturlandschaft. Nur durch langfristiges Umdenken, das schon bei den Kindern beginnt und bei den erwachsenen Verbrauchern verstärkt werden muss, kann eine nachhaltige Ausrichtung der österreichischen Landwirtschaft erreicht werden.

 [Schülerclub  #Dornbirn ]⇒ 

Montag, 15. Januar 2018

[ #mathematik ] Metrische, englische und amerikanische Maße online umwandeln


Ein Alltagsproblem wird es kaum sein Lichtjahre in Millimeter, Zoll, Inch oder Chain in Parallaxensecunden umzuwandeln. 

Aber das alles kann der Online-Rechner und man muss dazu keineswegs Glanzleistungen in der Schule gezeigt haben. Möglich, dass man von dem einen oder anderen Maß zum ersten Mal hört.

Vorarlberger-Bloghaus-Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!
 [Schülerclub #Dornbirn ]

[ #deutsch ] Regeln, Tipps und Tricks für Leichte Sprache


Das Netzwerk Leichte Sprache ist eine Arbeits-Gruppe. Das Netzwerk will, dass es mehr Leichte Sprache gibt. Auch Leichte Sprache hat Regeln. Diese Regeln kann man lernen. Dazu gibt es eine Anleitung. Man kann sie kostenlos herunterladen.

Eine Leichte Sprache oder einfache Sprache ist eine besonders leicht verständliche sprachliche Ausdrucksweise. Leichte Sprache soll vor allem Menschen mit geringen sprachlichen Fähigkeiten das Verständnis von Texten erleichtern.

Sie dient damit der Barrierefreiheit. Für Menschen ohne Gehör gibt es schon jetzt überall Gebärden-Sprache. Auch Menschen mit mit geringen (mutter)sprachlichen Fähigkeiten sollten überall Texte in Leichter Sprache lesen können.

Kurz gefasst (Wikipedia):
  • Es sollen kurze Sätze verwendet werden. Lange Sätze (mit mehr als 15 Wörtern) werden in mehrere Sätze aufgeteilt.
  • Jeder Satz enthält nur eine Aussage.
  • Der Konjunktiv (Möglichkeitsform) soll nicht verwendet werden.
  • Abstrakte Begriffe sind zu meiden. Wo sie notwendig sind, sollen sie durch anschauliche Beispiele oder Vergleiche erklärt werden.
  • Fremdwörter, Fachwörter oder lange Zusammensetzungen werden nicht verwendet.
  • Abkürzungen werden beim ersten Vorkommen durch die ausgeschriebene Form erklärt.
  • Bilder oder Filme helfen, einen Text besser zu verstehen.
  • In schriftlichen Texten werden Wörter nicht in durchgehenden Großbuchstaben geschrieben. Kursive Schrift wird nicht verwendet.
  • Texte werden übersichtlich gestaltet.
  • Es soll jedoch keine Kindersprache verwendet werden.
 [Schülerclub #Dornbirn ]

[ #mathematik ] Das kleinste gemeinsame Vielfache (kgV) ermitteln

Das kleinste gemeinsame Vielfache (kgV) ist ein mathematischer Begriff. Sein Pendant ist der größte gemeinsame Teiler (ggT). Beide spielen unter anderem in der Bruchrechnung und der Zahlentheorie eine Rolle.

Es geht um drei Begriffe:

Das Vielfache (1.), das gemeinsame (2.) Vielfache, das kleinste (3.) gemeinsame Vielfache. Das Vielfache einer Zahl ist durch einfaches Multiplizieren errechenbar: Mal 2, mal 3, mal 4, ... . Hier geht es aber um das "gemeinsame Vielfache" also müssen mindestens zwei Zahlen (oder auch mehr) zur Disposition stehen. Und schließlich geht es nicht um irgendein Vielfaches sondern um das KLEINSTE.

Beispiel: kgV (12,18) = 36 
1. Die Vielfachen von 12 sind: 12, 24, 36, 48, 60, 72, 84, 96, 108, …
    Die Vielfachen von 18 sind: 18, 36, 54, 72, 90, 108, …
2. Die gemeinsamen Vielfachen von 12 und 18 sind also 36, 72, 108, …
3. Das kleinste von diesen gemeinsamen Vielfachen ist aber nur 36!

Die einfachste Ermittlung geht bei nicht allzugroßen Zahlen wie im obigen Beispiel. Man multipliziert mit 2, 3, 4, ... und sucht die (kleinste) Zahl die ein Vielfaches der verwendeten Zahlen darstellen. Die Reihe kann aber auch bei kleinen Zahlen ganz schön lang und umständlich und damit mit Flüchtigkeitsfehler behaftet werden.


Wie bei der Ermittlung des größten gemeinsame Teilers (ggT) hilft man sich bei der Ermittlung des kleinsten gemeinsamen Vielfachen (kgV) zweier oder mehrerer Zahlen mit der Primfaktorenzerlegung:
Das kgV muss alle vorkommenden Primfaktoren enthalten, die gemeinsamen
Primfaktoren sind aber jeweils nur einmal im kgV enthalten. Das kgV zweier teilerfremder Zahlen ist gleich dem Produkt dieser Zahlen.
Und so wird es gemacht:

1. Wir zerlegen zuerst die beiden Zahlen 36 und 60 in Primfaktoren:

36 | 2            60 | 2
18 | 2            30 | 2
9  | 3             15 | 3
3  | 3               5 | 5
1  |                   1 |

2. Die gemeinsamen Primzahlen werden unterstrichen. Also zweimal die Zwei und einmal die Drei bei beiden Zahlen

36 | 2            60 | 2
18 | 2            30 | 2
9  |  3            15 | 3
3  | 3               5 | 5
1  |                  1 |

3.Vergleiche immer die Primfaktoren von der größeren zur kleineren Zahl und hake sie dort ab  (oder streiche sie durch) wenn sie in beiden Zahlen vorkommt.

36 | 2            60 | 2
18 | 2            30 | 2
9  |  3            15 | 3
3  |  3              5 | 5
1  |                  1 |

3. Das kgV ist das Produkt aller NICHT abgehakten (nicht durchgestrichenen) Primfaktoren
In unserem Beispiel sind das die nicht abgehakte Primzahl der Zahl 60, nämlich 5 und die Primfaktoren der kleineren Zahl 2, 2, 3,und 3.

Das kgV (36, 60) ist also 2 mal 2 mal 3 mal 3 mal 5 = 180


 [Schülerclub  #Dornbirn ]⇒ 

Sonntag, 14. Januar 2018

[ #mathematik ] Den größten gemeinsame Teiler ermitteln

Der ggT ist hier 2.2.2 = 8
Um den größten gemeinsamen Teiler (ggT) zweier oder mehrerer Zahlen zu ermitteln, helfen wir uns mit der sogenannten Primfaktorenzerlegung. Wir suchen NUR die GEMEINSAMEN Primfaktoren!

ggT = Eigenschaft mindestens zweier Zahlen. Da es sich beim ggT um einen gemeinsamen Teiler handelt, ist klar, dass er immer nur als Eigenschaft von mindestens zwei Zahlen zu betrachten ist. Es wäre sinnlos vom ggT einer einzelnen Zahl zu sprechen. Gemeinsam bedeutet, dass nur Teiler betrachtet werden, die beide Zahlen ohne Rest teilen.
Genaugenommen handelt es sich bei den gemeinsamen Teilern um die Schnittmenge der Mengen aller Teiler beider Zahlen.  
Nachdem wir festgestellt haben, dass eine Zahl mehrere Teiler und zwei Zahlen mehrere gemeinsame Teiler haben können, legen wir jetzt fest, dass uns nur der größte von Ihnen interessiert. Im Bereich der ganzen Zahlen ist damit ein ggT eindeutig festgelegt.

Man kann also nicht nur sagen, dass 6 ein größter gemeinsamer Teiler von 30 und 12 ist, sondern man muss sogar sagen, 6 sei der größte gemeinsame Teiler (es gibt keinen größeren!) von 30 und 12. Diese Eindeutigkeit des ggT wird durch das Attribut größter festgelegt.




Achtung. Wir beginnen bei der Primzahlzerlegug immer mit der klensten Primzahl. Bei geraden Zahlen ist das immer die Zahl 2! Solange das Ergebnis eine gerade Zahl ist, setzen wir die Zerlegung mit der Zwei fort. Dann versuchen es wir mit der nächstgrößeren Primzahl und zwar auch so lange als sich die Zahl mit dieser ohne Rest zerlegen lässt. 
     
12 geteilt durch die Primzahl 2 ist 6
6   neuerlich geteilt durch die Primzahl 2 ist 3
3   lässt sich durch die Primzahl 2 nicht mehr teilen. Geteilt durch die (nächstgrößere) Primzahl 3 ist das Ergebnis 1. Sie st damit restlos geteilt.

30 geteilt durch die Primzahl ist 15
15 lässt sich diruch die Primzahl 2 nicht mehr teilen. Aber geteilt durch die nächstgrößere Primzahl 3 ist  das Ergebnis 5.
5 lässt sich auch durch die 3 nicht mehr teilem, aber geteilt durch die (nächstgrößere) Primzahl 5 ist 1. Sie ist damit restlos geteilt.

Nochmals schön der Reihe nach:

1. Wir zerlegen zuerst die beiden Zahlen 12 und 30 in Primfaktoren.

12 | 2        30 | 2 
6   | 2        15 | 3
3   | 3          5 | 5
1                 1

2. Nur Primzahlen, die in beiden Zerlegungen vorkommen, werden unterstrichen.

12 | 2        30 | 2 
6   | 2        15 | 3
3   | 3          5 | 5
1                 1
  • In unserem Fall kommt der Faktor 2 in einer Zerlegung 2mal vor, in der anderen Zerlegung nur 1 mal. Man muss ihn daher in jeder Zahl nur 1 mal unterstreichen, den sie kommen "gmeinsam" nur ein mal vor.
  • Der Faktor 3 kommt in jeder  Zerlegung 1 mal vor, daher wird er auf beiden Seiten einmal unterstrichen.
  • Der Faktor 5 kommt in in einer Zerlegung ein mal vor, in der anderen gar nicht vor. Daher wird hier nichts mehr unterstrichen. Wir haben damit nämlich keinen gemeinsamen Faktor.
3. Welche Zahlen wurden nun in beiden Zerlegungen unterstrichen, sind ihnen also "gemeinsam"?
Die gemeinsamen Prim-Faktoren  von 12  und 30 sind also 2 und 3.  (Das sind die Primfaktoren die in beiden Zahlen unterstrichen wurden, also ihnen "gemeinsam" sind, bei beiden gleich oft vorkommen).
4. Sie werden nun miteinander multipliziert, um den größten gemeinsamen Teiler zu erhalten:
2 mal 3 = 6. Der größte gemeinsame Teiler (ggT) von 12 und 30 ist daher 6 (SECHS).

 [Schülerclub  #Dornbirn ]